Trauer kennt keine Grenzen!

“Am 5.3.2013 wurden in Chemnitz etwa 350 volkstreue Deutsche durch Demokraten und “Antifaschisten” blockiert und angegriffen. Wir reagierten in ganz Hessen spontan durch Transparente, Flugblätter und Plakate welche auf das Unrecht aufmerksam machen.
Wir sind eine Bewegung und lassen uns nicht durch Repressionen in die Bahnen lenken – denn die Zeit unserer Idee ist gekommen. Ob ihr wollt, oder nicht!” www.fn-hessen.net – www.naso-ried.net – www.5maerz.de

Vielen Dank für die Solidarität!

Chemnitzer Gedenkmarathon – eine Auswertung

Der 5. März 2013 ist Geschichte, und zwar eine zum Teil bemerkenswerte. Selbstverständlich haben wir nicht nur zum Selbst-Erleben von so vielen wie möglich Veranstaltungen aufgerufen, sondern dies auch selbst praktiziert.

Morgendliche Routine auf dem Zentralfriedhof

Los ging’s am frühen Morgen: Das heutige Amtsblatt rühmt die hohe Teilnehmerzahl auf dem Friedhof. Gut 400, vor allem Schulklassen. Nun, diese kamen alle nicht freiwillig, was die Zahl natürlich stark relativiert.
Sicherlich wären es noch mehr Teilnehmer geworden, doch da die Linken diesmal auch angekündigt hatten, das bürgerliche Gedenken auf dem Friedhof zu blockieren (dazu unten mehr), war dieser abgesperrt, und Besuchswillige wurden an den Toren nach einer Eintrittskarte gefragt. Da es die nicht gab, wurde vielen die Teilnahme verweigert. Über den Inhalt der Ludwig’schen Ergüsse gebietet die Höflichkeit Schweigen.
Tagsüber gab es ein bißchen Programm auf dem Neumarkt (insbesondere Polit-Pfarrer Brenner bemühte sich um Aufmerksamkeit), was jedoch von den Passanten nahezu vollkommen ignoriert worden ist.

“Chemnitz nazifrei”

Richtig Bewegung kam in die Stadt mit dem linksextremen Aufmarsch von “Chemnitz nazifrei”. Inhalt war vor allem die Aufstachelung der Teilnehmer zu rechtswidrigen Blockaden der angemeldeten Demonstration der IG Chemnitzer Stadtgeschichte (fälschlich mitunter als NPD-Demonstration bezeichnet). Außerdem beklagte sich ein Agitator bitterlich über die strafrechtliche Verurteilung eines linken Gewalttäters in Dresden. Nun, in Chemnitz wissen linke Kriminelle, daß sie nichts zu befürchten haben. Dafür sorgt die SED-durchsetzte Staatsanwaltschaft mit atemberaubender Zuverlässigkeit.
Auffällig war, daß kaum einer der linksextremen Redner auf den Kundgebungen ebenso wie der lautstarken Anführer der einzelnen Blockaden einheimischen Dialekt sprach… Weiterlesen »

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Eindrücke zum Gedenktag vom 5. März 2013

Es zeichnete sich bereits in den frühen Morgenstunden ab wie dieser Tag verlaufen würde. Am Friedhof angekommen erwartete uns bereits ein, für diesen Anlass, riesiges Polizeiaufgebot. Der Grund dafür wurde sehr schnell klar. Die letzten Jahre konnten Vertreter verschiedener nationaler Gruppen und Parteien noch ohne Probleme am städtischen Gedenken teilnehmen. Damit sollte es dieses Jahr vorbei sein.

Die pure Anwesenheit von Vertretern nationaler Kräfte, reichte den Veranstaltern diesmal aus, um nach Personenkontrollen einen weiträumigen Platzverweis durch die Polizei aussprechen zu lassen, obwohl dies eine öffentliche Veranstaltung war.

Betonung liegt auf WAR, denn man hatte sich von städtischer Seite aus überlegt, wie man alle nationalen Kräfte denn am besten vom Friedhof fernhalten könne. Dazu wurde aus dem öffentlichen Gedenken kurzerhand eine Kundgebung von Barbara Ludwig angemeldet, welche man sogar nur mit Eintrittskarte betreten konnte. Soviel Angst haben die Demokraten vor der schweigenden Wahrheit. Als Ersatz dafür, wurde uns eine eigene Kranzniederlegung von Seiten der Polizei zugesprochen, welche dann tatsächlich auch ohne weitere Vorkommnisse stattfinden konnte. Von den angekündigten Blockaden bzw. Störungen der linken Seite des städtischen Gedenkens, geschweige denn unseres Gedenkens, war weit und breit nichts zu sehen. Hätte sich doch der Friedhof wunderbar dazu geeignet, um die ganze Sache in Ruhe mit den linken Störern zu erörtern.
Nächstes Mal vielleicht.

Mit diesen Eindrücken begann dieser Tag schon einmal anders wie erwartet. Nichts desto trotz, wurden alle Vorbereitungen für den abendlichen Gedenkzug vorbildlich getroffen und man startete gespannt in Richtung Südbahnhof. Während der Lautsprecherwagen aufgebaut wurde, füllte sich der Sammelpunkt schon gut mit Leuten und alles deutete auf einen reibungslosen Ablauf hin.
Als bereits alle Vorbereitungen getroffen waren und der Trauerzug abmarschbereit war, kam die Situation ins Stocken.
Die Polizei drängte darauf unseren Marsch nicht laufen zu lassen, da wir bereits von Blockaden umzingelt wären. Da man dieser Version natürlich nicht glaubte, begaben sich einige Ordner und der Veranstaltungsleiter mit der Polizeiführung zu den angeblichen Blockaden um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Es konnte keine Blockade bis zum Bernsbachplatz festgestellt werden und nun wurde auch dem letzten Teilnehmer die Polizeitaktik für diesen Tag klar. Sie wollen den Trauermarsch möglichst ganz verhindern. Befehl von “ganz oben”, wie mehrere Beamte verlauten ließen. Der gleiche Tenor wie früh vor dem Friedhof.

Dass dies dann doch nicht so ganz funktionierte verdanken wir dem Einsatz der beiden Veranstaltungsleiter, sowie einigen Ordnern die permanent Druck auf die Polizeiführung, den Ordnungsamtleiter, sowie den Ordnungsbürgermeister Miko Runkel ausübten und ihnen klar machten, welche rechtlichen Konsequenzen ihr Handeln haben werde, falls dieser Gedenkzug sich nicht in Bewegung setzen sollte. Vom Ausgang an diesem Abend ganz zu schweigen.

Nun kam langsam Bewegung in die Sache und die Einsatzkräfte der Polizei setzten ihre Sturmhauben unter den Helmen auf. Diese waren nicht etwa dazu da, um etwaige Blockaden zu räumen, wie sich später zeigen sollte.

Die Polizeiführung teilte uns mit, dass ein Marsch nur bis zur Lutherstraße und zurück genehmigt werde, da der Rest der Strecke blockiert werde. Wieder eine glatte Lüge, um uns die eigentliche Wegstrecke nicht laufen zu lassen. Jeder Teilnehmer konnte sehen, dass die Lutherstraße komplett frei war. Hier war wohl eine Eskalationsstrategie der Polizei vorgesehen, um unseren Marsch sofort mit Gewalt beenden zu können, welche wir aber ins Leere laufen ließen. Viele Möglichkeiten hat man auch nicht, angesichts eines Polizeiaufgebotes von 1800 Beamten. Kannte man dies sonst nur von Großdemonstrationen wie dem 1. Mai. Umso erstaunlicher, dass es diese Masse an Einsatzkräften nicht schaffte, ein paar hundert Blockierer zu räumen, aber da war ja der Befehl von “ganz oben” im Weg. Hätte man sich den Aufwand auch sparen können.

Nachdem der Marsch formiert wurde und die Auflagen verlesen waren, setzte sich der Zug langsam in Bewegung, um jedes Mal nach einigen Metern ohne Begründung zu stoppen. Auch hier zeigte sich wieder die repressive Polizeitaktik. Die vordere Reihe Polizisten, am Anfang des Gedenkzuges, lief sogar die gesamte Zeit rückwärts, nur um schnellstmöglich in unseren Zug rein springen zu können, falls dieser auch nur die kleinsten Anzeichen dazu mache, dass Demonstrationsrecht in die eigenen Hände zu nehmen. Und da dachte man bisher, es ginge nicht noch kranker in diesem BRD System.

Allen Aufforderungen und Hinweisen zur rechtlichen Situation zum Trotz, verharrte die Polizeieinsatzleitung auf ihrem Standpunkt, trotz dass die Straßen nach wie vor frei waren, welches auch in Bildern festgehalten wurde unsererseits. So fanden nun kurz vor der Einbiegung in die Lutherstraße die Kundgebungen statt und die Polizei wurde erneut aufgefordert in dieser Zeit den Weg freizugeben.

Nachdem der letzte Redner seine Worte verkündet hatte, wurden sämtliche Verhandlungen mit der Polizei abgebrochen, da sie wiederholt ins Leere liefen. Die Veranstaltung wurde nun aufgelöst. Die Teilnehmer wurden noch einmal belehrt ihre Tankbelege, sowie Zugfahrkarten den Veranstaltern zuzusenden, um die entstandenen Kosten für die An- und Abreise geltend machen zu können. Desweiteren wurde jedem nahe gelegt, doch dafür die städtischen Veranstaltungen an diesem Abend zu besuchen, um auch dort Flagge zu zeigen. Eine Option, die sich die nächsten Jahre bestimmt großer Beliebtheit erfreuen wird, wenn es so weitergehen sollte.

Durch verschiedene kreative Aktionen im Vorfeld und den großen medialen Rummel um unseren Gedenkmarsch, haben wir trotz der geringen Wegstrecke des Marsches doch eines erreicht: Die Stadt Chemnitz muss sich mit den Ereignissen jenes 5. März 1945 beschäftigen und kann dies nicht einfach totschweigen, wie es ihr am liebsten wäre und so wie es vorher war, bevor wir unser Gedenken das erste Mal durchführten. Diesen Erfolg können sie uns nicht mehr nehmen, egal wie die nächsten Jahre auch aussehen mögen. Neue Ideen wachsen bereits.

Einen großen Dank an alle Teilnehmer, sowie besonders an alle Helfer und Organisatoren. Wir bleiben treu.

In diesem Sinne:

– Die Wahrheit kann man nicht blockieren! -

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Allgemeines

Datum: 05. März 2013

Ort: Chemnitz

Treffpunkt: 18 Uhr Chemnitz Südbahnhof

Beginn: 19 Uhr

Thema: “Erinnerung verpflichtet”

Anmelder: IG Chemnitzer Stadtgeschichte

Redner: Maik Müller, Maik Arnold, Simon Richter

Status: angemeldet und genehmigt

Wichtige Info: Alle Teilnehmer sollen am Chemnitzer Südbahnhof aussteigen. Wer am Hauptbahnhof ankommt fährt mit dem Zug Richtung Zwickau weiter und steigt am Südbahnhof aus.

Weitere Auflagen findet ihr unter dem Punkt “Allgemeines”.

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Als das Leiden begann – Erinnerung verpflichtet

Als am 5. März 1945, also heute genau vor 68 Jahren, die alliierten Bomber ihr grausames Werk über Chemnitz verrichteten, lagen etliche deutsche Städte bereits unter Schutt- und Aschebergen begraben.

Eines der bekanntesten Beispiele für die alliierte Vernichtungspolitik ist die sächsische Metropole Dresden, wo nach Schätzungen zwischen 250.000 bis 350.000 Menschen von ihrem Leben “befreit” wurden. Ganz zu schweigen von den vielen historischen Gebäuden und kulturellen Schätzen, die der Bombardierung und dem Feuer ebenso zum Opfer fielen.

In Chemnitz wurden 80 Prozent des gesamten Innenstadtrings sowie nahezu alle Wohnräume im Stadtzentrum zerstört. Zwischen 5.500 und 7.500 Einwohner fanden den Tod. Auch das Kinderheim im Stadtteil Bernsdorf erlitt einen Volltreffer. Zur Erinnerung an die 43 Kinder, die bei lebendigem Leibe verbrannten, konnte durch Engagement einzelner Bürger eine Gedenktafel angebracht werden, die nun an das Leid dieser Bombennacht erinnert. Verschiedene Zeitzeugen berichteten überdies von vielen weiteren bestialischen Taten, die zumeist keinerlei militärstrategische Bedeutung aufwiesen, sondern dazu dienten, den Durchhaltewillen der Menschen zu brechen.

Offiziell wird die Flächenbombardierung von alliierter Seite damit begründet, dass man lediglich wichtige Gebäude der Rüstungsindustrie treffen wollte. Die Realität sah jedoch völlig anders aus. Und genau aus diesem Grund beschäftigen wir uns Jahr für Jahr mit den eben geschilderten Ereignissen, um über die wahren Umstände jener Zeit zu informieren, in der es vorgeblich nur deutsche Täter gegeben hatte.

Könnte man denn nicht einfach sagen: „Es sind jetzt 68 Jahre vergangen, irgendwann muss doch mal Schluss sein?“

Ja, das könnte man. Vielmehr sollte es jedoch die Aufgabe eines jeden heimatverbundenen Deutschen sein, den vielen unschuldigen Opfern eine Stimme zu geben und die geschichtlichen Zusammenhänge zu beleuchten, zu erklären, wie dieser Krieg überhaupt so ausarten konnte, in dem die Flächenbombardierung deutscher Städte nur eine Abfolge von Verbrechen darstellt, wie man die “Krauts” am besten “braten” könnte (Aussage von Winston Churchills vor dem englischen Parlament).

Bei dieser Sachlage fällt es nicht nur reichlich schwer über diese Vorgänge zu schweigen, sondern es ist vielmehr die Pflicht eines jeden Einzelnen von uns, gegen diesen grausamen Akt der Barbarei seine Stimme zu erheben und sich für die Opfer einzusetzen, deren Stimme bereits erloschen ist.

Verzeihen müssen und können wir, aber erst dann, wenn über die komplexen Zusammenhänge vorurteilsfrei berichtet werden darf und die fortwährende Schwarz-Weiß-Propaganda ein Ende findet. Erst wenn an die Stelle volksferner Apparate heimatbewusste und auf Augenhöhe operierende Regierungen treten, die sich für ein gemeinsames Europa einsetzen und es behüten, ist der erste Schritt in eine verheißungsvolle Zukunft getan.

“Gedenken heißt erinnern – erinnern heißt bewahren”

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Gedenken 5. März 2013

Auch 2013 wird es wieder ein Gedenken zum 5.März in Chemnitz geben. Weitere Infos folgen.

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05.03. – Ein Tag im März


Friedhof
Die Sonne scheint am Morgen des 5. März des Jahres 2012 und wie jedes Jahr beginnt ein, nun mittlerweile kompletter, Gedenktag in Chemnitz.
Traditioneller Start ist früh 9 Uhr auf dem Städtischen Friedhof in Form eines Gedenkens, welches von der OB Barbara Ludwig selbst durchgeführt wird. Dabei natürlich auch Vertreter der IG Chemnitzer Stadtgeschichte, sowie Unterstützer dieser. Weiterlesen »

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Aus einem anderen Blickwinkel


Nachfolgend eine Einsendung einer Chemnitzer Bürgerin, welche den 5. März auf der Seite der Gegnaktivitäten verlebte.

Es ist Montag, der 5. März 2012. 67 Jahre sind seither vergangen als Chemnitz in Schutt und Asche gelegt wurde. Es ist die Erinnerung, die verpflichtet und jedes Jahr tausende Bürger auf die Straßen zieht, um den Opfern zu Gedenken. Die Realität eines ehrenvollen Gedenkens sieht allerdings anders aus. Weiterlesen »

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Redebeitrag vom Gedenken 2012


Wir haben uns heute hier versammelt, um dem schrecklichen Schicksal zu gedenken, welches diese, unsere Stadt vor nun beinahe 70 Jahren erfahren mußte. 67 Jahre sind es genau. 67 Jahre – eine lange Zeit. Eine Zeit, von der man denkt, daß sie alle Wunden geheilt haben sollte. Aber dem ist nicht so. Bei weitem nicht. Sieht man sich in dieser Stadt um, mit offenen Augen, erkennt man noch allerorten die Zeichen der Zerstörung. Weiterlesen »

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Impressionen vom Gedenken 2012

An dieser Stelle einige Eindrücke vom diesjährigen Gedenken

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